Texte

Trump und Netanjahu riskieren Krieg mit Iran

Der Konflikt um Nordkoreas Nuklearprogramm scheint eingedämmt. Doch einen anderen Atomkonflikt heizen der US-Präsident und Israels Premier gerade richtig an: Trump will das Abkommen mit dem Iran aufkündigen. Netanjahu liefert den Vorwand. Droht ein weiterer Krieg im Mittleren Osten?

Integration: „Man darf sich vor einer fremden Kultur fürchten“

Die „Leitkultur“ ist tot, sagt Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats. Über Werte müsse man dennoch streiten – besonders gegenüber dem Islam und der AfD.
EIN GESPRÄCH MIT Ludwig Greven

Das vollständige Interview lesen Sie hier

 

Merkels Abschied

Angela Merkel wird auch nach der mühsamen Installation ihrer dritten schwarz-roten Regierung nicht mehr lange Kanzlerin bleiben. Was wird von ihr bleiben außer ihrem unbedingten Machtwillen, zahlreichen politischen Kehrtwenden und ihrer einsamen Entscheidung im Herbst 2015, die Grenzen für Geflüchtete zu öffnen?

 

Politisches Doppel-Porträt: Zwei wie Feuer und Schwefel

Der neue Star der Grünen Robert Habeck und FDP-Chef Christian Lindner haben viel gemeinsam. Sie wirken wie Politiker neuen Typs: unverbraucht und unkonventionell. Doch da enden die Gemeinsamkeiten

In Publik-Forum 1/2018 vom 12.01.20

 

Außenpolitik: Mehr Verantwortung für die Welt? Nix da!

Außenminister Gabriel findet, Deutschland und die EU müssten ihre Interessen auch mit Macht durchsetzen. Die Bürger sehen das nach einer Umfrage ziemlich anders.

 

Die Dünnbrettbohrer

Trump, Schulz, Renzi: Vermeintliche politische Heilsbringer stürzen oft schnell wieder ab, weil ihnen Wichtiges fehlt – Maß, Mitte, Erfahrung. Ist Macron anders?

Vollständiger Text hier

 

Flüchtlinge: Merkels Obergrenze

Die Kanzlerin hat sich schon lange gegen ihre eigene Willkommenspolitik gestellt. Doch übers Mittelmeer kehrt das Flüchtlingsthema zurück, ob sie will oder nicht.

Vollständiger Text hier

Robert Habeck: Der neue Joschka

Der neue Grünen-Chef Robert Habeck könnte die stärkste Führungsfigur der Ökopartei seit Joschka Fischer werden. Er will die Partei umkrempeln, auf seine Weise.

Seenotrettung im Mittelmeer: Im Boot wartet nicht das Paradies

Italienische Behörden haben ein Schiff der deutschen Hilfsorganisation „Jugend rettet“ beschlagnahmt. Diese hatte sich geweigert, einen Verhaltenskodex für die Rettung von Flüchtlingen zu unterzeichnen. Der ist aber dringend nötig

auf cicero.de 3.8.2017

 

Hintergrundmusik: DJ Mainstream

Michael Wildemann mischt ab, was Menschen ganz unbemerkt zum Geldausgeben anregen soll: Kaufhausmusik. Nebenbei macht er auch noch Politik für den niedersächsischen CDU-Vorsitzenden und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann.

 

Breslau: Die Geschichte tropft aus jeder Dachrinne

Die Stadt Breslau in Polen ist nicht nur Austragungsort der Fußball-EM, sondern war bis 1945 auch eine der größten Städte Deutschlands. Jetzt besinnt sie sich wieder der gemeinsamen Wurzeln.
in Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, 10. 6. 2012

Seit einiger Zeit ist in Deutschland viel von Gentrifizierung die Rede, der Verdrängung angestammter Bewohner aus „ihren“ Vierteln durch Investoren, Wohnungsspekulanten und gut verdienende Zuzügler. Wenn man begreifen will, was Vertreibung einer fast kompletten Bevölkerung aus ihrer Stadt wirklich bedeutet, sollte man eher ins südpolnische Wroclaw fahren, während der Fußball-EM Vorrundenspielstätte für die Mannschaften Polens, Russlands, der Tschechischen Republik und Griechenlands – und bis 1945 unter dem Namen Breslau viertgrößte Stadt Deutschlands.

Kaum eine Stadt spiegelt die bis heute schwer belastete deutsch-polnische Geschichte und die Tragödie des Zweiten Weltkriegs derart wieder wie diese niederschlesische Metropole. Über Jahrhunderte lebten hier Deutsche, Polen und Juden gemeinsam unter wechselnder Herrschaft. Fünf Jahrhunderte lang, vom 13. bis ins 18. Jahrhundert, gehörte das ehemals slawische Fürstentum zu Böhmen und zum österreichischen Kaiserreich, bis Friedrich der Große 1741 Schlesien und Breslau von den Habsburgern eroberte.

Die deutsche Vergangenheit wurde gelöscht

Danach entwickelte sich die Stadt bis ins 20. Jahrhundert zu einem wirtschaftlichen, geistigen und wissenschaftlichen Zentrum Preußens und des deutschen Reichs. Diese Epoche endete im Frühsommer 1945. Nach dem Ende des von Nazi-Deutschland entfachten Weltkriegs, dessen erstes Opfer Polen war, musste die deutsche Bevölkerung, fast 90 Prozent der Einwohner, die Stadt verlassen. Sie wurden in Zügen vor die Stadt gekarrt, von wo sie sich in Flüchtlingstrecks in das zerstörte deutsche Restreich schleppten. In den Jahren zuvor waren alle Juden der Stadt, die nach Berlin zweitgrößte jüdisch-deutsche Gemeinde, in die KZs zur Vernichtung transportiert worden.

In die fast menschenleere, zu 70 Prozent zerstörte Stadt kamen nach dieser fast vollständigen Entkernung Polen. Auch sie Vertriebene, aus dem von der Sowjetunion einverleibten, 1.000 Kilometer weiter östlich gelegenen Gebiet um Lemberg in der heutigen Westukraine – Ergebnis der von den Alliierten beschlossenen Westverschiebung Polens.

…. Lesen Sie hier den ganzen Text

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