Auf Facebook bleiben?


Natürlich stelle auch ich mir diese Frage angesichts des dreisten Versuchts von Fbk-Chef Mark Zuckerberg, sich aus der Verantwortung für die millionenfache Weitergabe von Nutzerdaten an Cambridge Analytics zur Wahlkampfhilfe für Trump zu stehlen. Es werde „Jahre dauern“, den Datenschutz bei Fbk zu „verbessern“, tönt er. Dabei ist der Milliarden-US-Konzern immer ganz schnell, wenn es gilt, Daten der Nutzer abzuzweigen, um sie zu Geld zu machen – der wahre geschäftliche Zweck des Netzwerks.

Allerdings habe ich mir nie Illusionen gemacht, dass auch die Daten meines Fbk-Accounts ohne mein Wissen und Einverständnis geklaut werden können. Deshalb habe ich dort nie Persönliches gepostet, sondern nutze den Account nur zu journalistischen Zwecken, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen und um Debatten zu führen.

Als Konsequenz aus dem neuerlichen Datenskandal werde ich jedoch ab sofort meine Einträge hier in meinem Blog posten und sie lediglich auf Facebook und Twitter verlinken. Das gibt mir und Euch/Ihnen als Usern hoffentlich mehr Sicherheit über meine/Eure/Ihre Daten. Allerdings läuft auch mein Blog über die Server eines Konzerns: Word Press. Absolut sicher sind Informationen nur, wenn man sie für sich behält…