Ade Linkspartei! Tschüß Oskar!


Thomas Oppermann, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, zum Chaos-Spaltertreffen der Linkspartei: „Auf dem Parteitag haben sich die Linksradikalen gegen die Reformer durchgesetzt. Diese haben aber noch lange nicht aufgegeben. Die hasserfüllten Grabenkämpfe werden weitergehen. Dies ist Ergebnis der Lafontainschen Tendenz zur Selbstzerstörung. Was er nicht haben kann, soll auch ohne ihn kein Erfolg haben. Dieser Konflikt wird auch die beiden neuen Vorsitzenden zerreiben.
Die Partei Die Linke hat sich auf ihrem Parteitag als politikunfähig gezeigt. Eine solche Partei braucht Deutschland nicht. Ich sehe die Zukunft der Partei als eine Regionalpartei in Ostdeutschland. Mehr wird es nicht mehr werden.“
Herr Oppermann hat Recht!

Wenn die SPD an ihrer Loser-Troika Gabriel/Steinmeier/Steinbrück festhalte, werde sie „immer nur Vizekanzlerkandidaten küren“, so der einstige SPD- und Linkenvorsitzende Oskar Lafontaine, auf eben diesem Parteitag. Da hat selbst er – ausnahmsweise – Recht. Lafontaine meint damit allerdings auch, ohne die Linkspartei, also ihn (!), werde die SPD 2013 keinen Kanzler stellen. Damit wiederum liegt er falsch, s.o.

Meine Wette: Die Linkspartei wird, wenn überhaupt, allenfalls noch als Regional-Volkspartei Ost, also PDS, 2013 wieder in den Bundestag einziehen, ohne den Lafontaine-Flügel. Wahrscheinlicher jedoch wie zuletzt bei den Landtagswahlen in NRW und Schleswig-Hostein an der 5-Prozent-Hürde scheitern.

Ob die Piraten es schaffen, halte ich ebenfalls für fraglich (und nicht wünschenswert). Ihr Stern sinkt bereits wieder, nachdem der mediale Hype um diese Internet-(See)räuberpartei fürs Erste vorbei ist. Die Wähler sind inzwischen sehr wankelmütig – und intelligenter als Populisten wie Lafontaine und machen bei den Piraten glauben wollen: Sie merken nach kurzer Zeit, wenn eine neue Partei sich im bloßen Protest erschöpft, im wahrsten Sinne.

So ergeht es jetzt der Linkspartei, durch das unselige Wirken ihres von Lafontaine angeführten linksversprengten, politikunfähigen Westteils aus allerlei Gewerkschaftern und Ex-SPD-Genossen wie dem neuen Co-Vorsitzenden von Laftontaines Gnaden, ehemaligen K-Grüpplern und sonstigen Dauerfrustrierten und Gescheiterten wie dem Lafontaine-Getreuen Ulrich Maurer.

Und so wird es absehbar auch bald den Piraten ergehen, wenn – wie jetzt schon – erkennbar wird, dass sie den geistigen wie inhaltlichen und praktischen Minimalanforderungen des Politikbetriebs  schlicht nicht gewachsen sind.

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